Eine ausführliche, verständliche Aufklärung in entspannter Atmosphäre - wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihr Anliegen

Hautarzt Hamburg Falten - & Elastosetherapie Die Haut eines jeden Menschen altert mit unserem Lebensalter. Unabhängig von einem Alter, wo die ersten Anzeichen in Form von Erschlaffung der Haut auftreten, treten mit der Zeit Falten auf.  Im Laufe der Jahre läßt die Spannkraft und Elastizität unserer Haut nun mal nach. Zusätzlich verstärken zum einen individuelle, im Körper begründete Faktoren und zum anderen Stress- und Umweltfaktoren diese Zeichen der Hautalterung. So bestimmen körpereigene Faktoren wie Hormonhaushalt, eigene Mimik, Stoffwechsel und Vererbung unseren sichtbaren Alterungsanteil wie auch die externen Einflüsse wie Luftverschmutzung Rauch, Sonnenstrahlen (Elastose) ihren Teil dazu beitragen.

Kombinierte Verfahren mit unterschiedlich vernetzten Hyaluronsäuren, Polymilchsäure, Botulinumtoxin, Designed Peels oder weiteren Pflegemethoden können die Falten mildern. Je früher Sie mit der Behandlung beginnen und je besser Sie sie mit weiteren Pflegemaßnahmen Ihre Haut wieder stärken, desto eher können Sie spätere operative Eingriffe vermeiden.

Je nach primärer Ursache Ihrer Faltenbildung und abgestimmt auf Ihr Lebensalter entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept für Sie!

Zeigen Sie, wie jung Sie sich fühlen

Wir behandeln in entspannter Atmosphäre
Stirnfalten
Sorgen - Zornesfalten (Glabellafalten)
Krähenfüße
Lachfältchen
Augenfalten
Nasolabialfalten
Mundfalte (Marionettefalten / "Merkelfalten")
Kinnfalten (Mentolabialfalten)
vertikale Oberlippenfältchen (Plissefalten)
Konturierung des Lippenrandes
Elastose
Flächige Fältchenbildung Hals
Flächige Fältchenbildung Dekolletee
Flächige Fältchenbildung Hände
Konturierung von Ohrläppchen und Ohrmuschel
Flächige Hautverjüngung im Wangenbereich
Grobporiger Teint

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Bidirektionales Fadenlifting: Wirkweise & Indikationen

Es gibt in der ästhetischen Praxis viele Methoden dem Gesicht ein verjüngtes Hautbild zu verleihen. Heute möchten wir Ihnen ein relativ neues Verfahren vorstellen, welches seit Anfang 2013 durchgeführt wird und als sehr sichere Methode zur Gesichtsstraffung und -konturierung gilt: das Fadenlifting mit resorbierbaren Polymilchsäurefäden.

Ein großer Vorteil dieses Verfahrens, im Gegensatz zum Lifting mit permanenten Fäden, sind die im Vergleich eher geringen Nebenwirkungen. 

Bei dieser Methode des Fadenliftings besteht der Silhouette Soft-Faden (Fa. Sinclair) einerseits aus Polymilchsäure und anderseits aus resorbierbaren Kegeln (82 % Polymilchsäure und 18 % Glycol-Copolymer). Der Faden ist in 10 bis 12 Monaten resorbierbar, die Kegel in 8 bis 10 Monaten.

Insgesamt ist der Polymilchsäure-Faden mit 8, 12 oder 16 resorbierbaren Kegeln bestückt, die in zwei Kegelreihen angeordnet sind. Jede Reihe ist mit der gleichen Anzahl an Kegeln versehen. Allerdings sind diese Reihen bidirektional, das heißt in entgegengesetzter Richtung zum Ende des Fadens hin, ausgerichtet. Kleine Knoten trennen die Kegel, die jeweils frei schwebend im Abstand von 0,5 oder 0,8cm, zwischen ihnen liegen. Nur in der Mitte des Fadens ist ein ca. 2cm langer Abschnitt frei von Kegeln. Die Einheit von Faden und Kegeln wird langsam abgebaut und simuliert somit eine Kollagenneogenese.

Wie wirkt diese Methode?

Ziel dieser Art des Fadenliftings ist ein sofortiger Lifting-Effekt, bei gleichzeitigem Erreichen einer regenerativen Wirkung. Der Behandler kann auf Grund der bidirektional angelegten Kegel durch einfache Kompression des Gewebes, den zu korrigierenden Bereich modellieren und straffen.

Die Fäden werden im subkutanen Gewebe eingebracht, wo sie mit Hilfe der Polymilchsäure die Aktivierung der Fibroblasten stimulieren und somit die Kollagenproduktion anregen.

Wie wird das Verfahren angewendet?

Mit Vorbereitungen dauert das Einsetzen der Fäden ca. eine Stunde. Der Eingriff erfolgt ambulant. Zunächst werden die geplanten Ein- und Austrittsstellen mit einem adrenalinhaltigen Lokalanästhetikum betäubt. Mithilfe einer 18GNadel wird bei der Standarttechnik die Eintrittsstelle in der Mitte des Fadenverlaufs geschaffen.

Mit einer Dicke von 23G und einer Länge von 12cm ist die Nadel zum Einbringen des Fadens durchaus flexibel und wird direkt am Faden angebracht. Bis zu einer Tiefe von 5mm wird die Nadelspitze vertikal durch die Eintrittsstelle in das subkutane Gewebe eingeführt. Bei 5mm verfügt die Nadel über eine gut zu erkennende Markierung. Diese Markierung gibt dem Anwender einen validen Hinweis, wann er das subkutane Gewebe erreicht hat.

Ist die Nadelspitze eingedrungen, wird die Nadel um 90 Grad gedreht und durch das subkutane Gewebe zur Austrittsstelle geführt. Die Führung der Nadel erfolgt dabei parallel zur Hautoberfläche. Nachdem der letzte Kegel einer Kegelreihe des Fadens durch die Eintrittsstelle gezogen ist, wird mit der zweiten Fadenhälfte auf die gleiche Weise verfahren.

Anschließend werden die Fäden mit Hilfe von Kompression des Gewebes ausgerichtet, um  das optimale Ergebnis zu erzielen. Es besteht die Möglichkeit, dass einzelne Einziehungen entlang des Fadenverlaufs entstehen, doch diese bilden sich in der Regel nach 3 bis 7 Tagen zurück.

Für welche Indikationen ist diese Methode geeignet?

Besonders geeignet ist diese Methode für die Ptosis der Haut im Midface-Bereich, die Ptosis der Kieferpartie und der Brauen, die Erschlaffung der Haut im Halsbereich sowie bei Verlust von Malarvolumen, Abgesehen von operativen Eingriffen, gibt es vor allem für die Definition der Kieferlinie sowie zur Anhebung der Augenbrauen bislang keine stimmige Alternative. Sehr dünne Haut mit wenig Fettgewebe oder stark überschüssige Haut im Unterkiefer mit hypertrophischer Alterung, sind weniger ideale Voraussetzungen für die Anwendung dieser Methode.

Fazit

In der ästhetischen Praxis ist das Fadenlifting mit Silhouette Soft-Fäden definitiv eine Bereicherung der „noninvasiven“ Behandlungsmöglichkeiten. Sogar Kombinationstherapien sind optional und in den meisten Fällen auch unabdingbar, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Eine Kombination mit Fillern ist im Midface-Bereich häufig zielführend. Mit vorhergehender Injektionslipolyse können auch gute Ergebnisse in der Behandlung von „Hamsterbäckchen“ erreicht werden.

Kombinationen, auch mehrerer Verfahren, ersetzen natürlich kein Facelift, aber auf Grund der guten Ergebnisse kann dieses zumindest herausgezögert werden. Insgesamt ist dieses Verfahren eine gute Methode für Patienten, die einen operativen Eingriff ablehnen.

Der Hersteller gibt die Haltbarkeit des Ergebnisses mit 18 bis 24 Monaten an. Selbstverständlich ergeben sich individuelle Unterschiede in der Beständigkeit des Ergebnisses, weil das Fadenlifting auch den natürlichen Prozess der Kollagenneogenese fördert. Insgesamt lässt sich die Haltbarkeit der Ergebnisse noch nicht abschließend beurteilen, weil es dieses Verfahren erst seit 2013 in Deutschland gibt, aber das Fadenlifting hat sehr viel Entwicklungspotenzial und unterliegt selbstverständlich einer ständigen Weiterentwicklung.

Grundsätzlich ist diese Methode von dem Verfahren der sogenannten PDO-Fäden abzugrenzen. Die PDO-Fäden-Methode erzielt ihre Wirkung überwiegend durch die Kollagenstimulation in der Haut, kann aber keine mechanische Wirkungskomponente aufweisen.

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